Das Projekt "Neue Störschleife"

Bevor sie in den 1970er Jahren zugeschüttet wurde, führte die ehemalige Störschleife durch die Innenstadt und war in vielerlei Hinsicht prägend für Itzehoe. Mit dem Projekt Neue Störschleife soll Wasser wieder in die Innenstadt zurückkehren.

Dabei geht es nicht darum, die ursprüngliche Störschleife wiederherzustellen. Die Neue Störschleife soll den Verlauf der ursprünglichen Stör nachbilden, wird aber baulich nicht mit dem Flusslauf der Stör verbunden. Dadurch ist sie unabhängig von den Gezeiten und verfügt über einen gleichbleibenden Wasserstand. So geht von ihr keine Hochwassergefahr aus.

Zusätzlich zu dem Wasserlauf soll auch die Umgebung der Neuen Störschleife neu gestaltet werden. Mit Grün- und Wasserflächen entsteht ein Ort, der nicht nur einen Beitrag zur klimafreundlichen Stadtgestaltung leistet, sondern der zum Aufenthalt einlädt. Die Neue Störschleife trägt damit auch zur Steigerung der Attraktivität und Belebung der Innenstadt bei. Durch barrierefreie Gestaltung soll die Neue Störschleife zu einem inklusiven, lebendigen Treffpunkt in einem aktiven Stadtzentrum werden.

Die Idee zur „Neuen Störschleife“ entstand aus langjähriger und engagierter Arbeit des Vereins „störauf“. Sie ist also ein von Bürgerinnen und Bürgern initiiertes Projekt und wichtiger Impuls zur zukünftigen, nachhaltigen Stadtentwicklung Itzehoes.

Hier soll die Neue Störschleife entstehen

Fußweg Richtung Landgericht/ZOB
Teilbereich I
Der Gehweg zwischen dem ZOB auf der linken und dem Theater Itzehoe auf der rechten Seite.
Theaterumfeld
Durchgang vom Theaterplatz zur Breiten Straße
Teilbereich II

In ihrer Sitzung vom 25. März hat die Ratsversammlung das Gebiet festgelegt, in dem die Neue Störschleife entstehen soll. Die Beschlussvorlage und das Sitzungsprotokoll stehen im Rats- und Bürgerinformationssystem zur Verfügung.

Die Neue Störschleife soll von der Breiten Straße entlang des Theaters bis zum Landgericht führen. Zur Umsetzung der Neuen Störschleife besteht die Fördermöglichkeit in zwei verschiedenen Förderprogrammen. Die Teile der Neuen Störschleife in den rot schraffierten Bereichen sollen im Rahmen eines Förderprogramms zur Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel umgesetzt werden. Der Abschnitt der Neuen Störschleife in dem grün schraffierten Bereich liegt im Sanierungsgebiet Innenstadt. Hier können Städtebauförderungsmittel eingesetzt werden.