Aktuelles zur Neuen Störschleife

Die Mehrheit der Itzehoerinnen und Itzehoer hat sich beim Bürgerentscheid am 26. September für den Bau der Neuen Störschleife ausgesprochen. Bevor aber tatsächlich gebaut werden kann, muss noch einiges an Planungen und Vorbereitungen erfolgen. Auf dieser Seite informieren wir Sie über den aktuellen Stand. Regelmäßige Berichte zur Neuen Störschleife finden Sie auch in der Stadtzeitung.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben am Freiag, 03.02.2023 um 16 Uhr im Foyer des Landgerichts Itzehoe die Gelegenheit, noch vor dem Preisgericht einen Blick auf die eingereichten Entwürfe zur Neuen Störschleife zu werfen.
Vor Teilnahme muss eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnet werden, da das Preisgericht bis zu seiner Sitzung am 09. Februar keine Informationen über die Entwürfe erhalten darf. Weitere Informationen zur Ausstellung und zur Anmeldung gibt es hier. Anmeldeschluss ist der 20. Januar 2023.

Mit dem Versand der Wettbewerbsunterlagen an die teilnehmenden Teams ist Mitte August der Realisierungswettbewerb gestartet. Neun Teams befassen sich aktuell mit der Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe. Bis Ende November ist nun Zeit die Arbeiten einzureichen.

Der Stadtentwicklungsausschuss kam am 19.7. zu einer Sondersitzung zusammen, um den Auslobungstext für den Realisierungswettbewerb zu beschließen. Außerdem wurde beschlossen, die Bearbeitungszeit für die teilnehmenden Teams von acht auf zwölf Wochen zu verlängern. Die Preisgerichtssitzung zur Kür des Siegerentwurfs wird daher voraussichtlich im Februar 2023 statt wie ursprünglich vorgesehen im Dezember 2022 stattfinden.

Die Dokumentationen der drei Beteiligungsveranstaltungen zur Neuen Störschleife können hier eingesehen werden. Die Ergebnisse der Kinder- und Jugendbeteiligung werden in Kürze ebenfalls dort zu finden sein.

Zur Umsetzung der Neuen Störschleife lobt die Stadt einen Realisierungswettbewerb aus. Im Vorfeld des Wettbewerbs muss im Auslobungstext formuliert werden, wie die Aufgabe für die Planungsteams lauten soll. Darin sollen selbstverständlich auch Hinweise und Anregungen der Itzehoerinnen und Itzehoer einfließen. Daher lud die Stadt am Freitag, 10. Juni um 16.00 Uhr zur Informations- und Beteiligungsveranstaltung „Neue Störschleife - Wasser in die Stadt“ ins theater itzehoe ein. Nach einleitenden Worten von Bürgermeister Ralf Hoppe stand im Mittelpunkt der Veranstaltung die Frage, was die Itzehoerinnen und Itzehoer den Planungsteams mit auf den Weg geben möchten.

Hier geht es zur Dokumentation der Veranstaltung.

Weitere Informationen zur Dokumentation gibt es hier.

Für die Planung der Neuen Störschleife ist es wichtig, den Baugrund zu kennen. Daher werden ab dem 9. Mai 2022 an drei bis vier Tagen entsprechende Bohrungen im Baugrund vorgenommen. Bis zehn Meter Tiefe werden aus den verschiedenen Bodenschichten Proben entnommen, die der beauftragte Bodengutachter anschließend untersucht und bewertet.

Der nächste vorbereitende Schritt zum Realisierungswettbewerb Neue Störschleife ist gemacht. Im Rahmen des Wettbewerbs sollen verschiedene Fachbüros die beste Lösung für den Bau der Neuen Störschleife erarbeiten. Die Auslobung eines Realisierungswettbewerbes für solche großen Projekte ist das gängige und am besten geeignete Verfahren um am Ende das qualitativ beste Ergebnis zu erhalten.  Für die Betreuung des Wettbewerbs hatte die Stadtplanung sich Ende 2021 auf die Suche nach einem Fachbüro gemacht. Dieses ist nun gefunden. Mit der Betreuung und Durchführung des Wettbewerbs wird die D&K drost consult GmbH aus Hamburg betraut. Mit im Boot ist außerdem das Büro TOLLERORT, das vor allem für die Bürgerbeteiligung zuständig sein wird.

2,7 Millionen Euro für die Neue Störschleife – was schon in Aussicht gestellt war, hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung nun auch formal bestätigt. Die Stadt Itzehoe erhält für den Bau der Neuen Störschleife 2,7 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“. Die Mittel sind für die Gestaltung der beiden äußeren Bereiche der Neuen Störschleife vorgesehen: Den Abschnitt von der Breiten Straße zum Theater und den Abschnitt vom Landgericht in Richtung Adenauerallee.

Wie lässt sich die Idee der Neuen Störschleife, für die sich die Itzehoerinnen und Itzehoer beim Bürgerentscheid im September ausgesprochen haben, am besten umsetzen? Um die Antwort auf diese Frage zu finden, möchte die Stadt einen Realisierungswettbewerb durchführen. Im Rahmen des Wettbewerbs sollen die besten Planungsbüros für die Umsetzung des Projektes gefunden werden. In der Vorbereitung eines solchen Wettbewerbes ist es üblich, ein Gespräch mit der Architektenkammer Schleswig-Holstein zu führen, um die Rahmenbedingungen des Wettbewerbs zu erörtern. Nach dem Abstimmungsgespräch mit der Architektenkammer plant die Stadt Itzehoe nun die Auslobung eines „nicht-offenen, einstufigen landschafts-freiraumplanerischen und wasserbaulichen Realisierungswettbewerbs“. Für den Wettbewerb wird derzeit der Auslobungstext erstellt – eine Art Aufgabenheft für die Planungsbüros. Darin sind die zu lösende Aufgabe und die zu berücksichtigenden Rahmenbedingungen dargestellt.

Neue Störschleife - ja oder nein? Beim Bürgerentscheid am 26. September 2021 hat sich eine deutliche Mehrheit für den Bau der Neuen Störschleife aussgesprochen. 7707 Bürgerinnen und Bürger stimmten mit „Ja“. Damit wurde das erforderliche Quorum von mindestens 14 Prozent Ja-Stimmen aller Abstimmungsberechtigten nicht nur erreicht, sondern mit 29,87 Prozent deutlich überschritten. Mit "Nein" stimmten 5603 Personen. Die Fragestellung lautete: "Sind Sie dafür, dass das Theaterumfeld und die zwei daran anschließenden Teilbereiche mit einem Wasserlauf im Bereich der ehemaligen Stör neugestaltet werden?"