Turnhalle wird zum Parlament

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Es ist eingerichtet: Bürgervorsteher Dr. Markus Müller, Frank-Dieter Simon (Hauptamtsleiter Stadt Itzehoe), Sarah Jungclaus (Leiterein Verwaltungsabteilung Stadt Itzehoe), Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen, Kreis-Dezernent Dr. Otto Carstens, Kreispräsident Peter Labendowic und Landrat Torsten Wendt nahmen den Sitzungsort in Augenschein (v. l.)

Die nächste Sitzung der Ratsversammlung und des Kreistags findet jeweils in der AVS-Sporthalle statt.

Im Hinblick auf ihre Raumkapazitäten und die geltenden Abstandsregeln haben die Stadt Itzehoe und der Kreis Steinburg entschieden, die Sporthalle der Auguste Viktoria Schule (AVS) als Sitzungsort für die Ratsversammlung am 23.06.2020 und den Kreistag am 25.06.2020 zu nutzen. „Das theater itzehoe wäre zu klein gewesen. Deshalb mussten wir nach Alternativen suchen. Die Planung so einer Veranstaltung ist mit viel Arbeit verbunden“, sagte Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen bei der gemeinsamen Ortsbegehung mit Bürgervorsteher Dr. Markus Müller, Kreispräsident Peter Labendowic, Landrat Torsten Wendt und Dr. Otto Carstens, Dezernent beim Kreis.

Die Ratsversammlung hat 39 Mitglieder, dem Kreistag gehören 54 Abgeordnete an. Für alle mussten Tische und Stühle besorgt und im Sicherheitsabstand von 1,50 Meter aufgestellt werden. Hinzu kommen die Stühle für die Besucherplätze sowie für die Vertreterinnen und Vertreter von Jugendparlament, Seniorenrat und Presse. Entsprechend sind in der Turnhalle nun 69 Tische und 100 Stühle verteilt. Außerdem wurde eine Mikrofonanlage angemietet. Die städtische IT-Abteilung hat zudem W-LAN-Stationen installiert. Die Organisation der beiden Veranstaltungen lag in den Händen der Verwaltungsabteilung der Stadt Itzehoe und der Gremienbetreuung des Kreises. „Kreis und Stadt haben sehr gut kooperiert. Dafür möchte ich an dieser Stelle noch mal meinen Dank aussprechen “, sagte Kreispräsident Labendowic. Die Zusammenarbeit sei auch unter wirtschaftlichen Aspekten erfreulich, ergänzte Carstens. „Wir teilen uns die Kosten mit der Stadt, so sparen wir Steuergeld“, sagte der Dezernent. Bürgervorsteher Müller machte aber deutlich, dass die Sitzung in der AVS-Sporthalle eine einmalige Lösung ist. Es besteht ohnehin der berechtigte Grund zur Hoffnung, dass sich die Corona-Lage nach der Sitzungspause im Sommer weiter entspannt hat.

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