Wie andere Schriftstellerkollegen geht Müller von der irrtümlichen Annahme aus, daß es praktisch und gewinnbringend sei, einen eigenen Verlag zu betreiben. Er läßt sich auf dieses unternehmerische Wagnis von 1773 bis 1777 ein. Von Hamburg und Itzehoe aus, teilweise in Zusammenarbeit mit der nahen Glückstädter Druckerei Augustin, ediert er im eigenen "Verlag der Müllerschen Buchhandlung" den 5. bis 8. Teil seiner Zeitschrift
Der Deutsche,
Die Geschichte der Sevaramben, zwei Romane und die juristische Schrift eines örtlichen Rechtsanwaltes. Weil sich seine Hoffnung, er könne durch Ausschaltung eines Verlages und die Übernahme von Vertrieb wie Verkauf Kosten sparen, nicht erfüllt, die Organisation aus der Provinz sich als zu aufwendig erweist, gibt er nach wenigen Jahren auf.
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