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"Galgenberg" und "Germanengrab" |
  Den "Galgenberg" und das "Germanengrab" finden Sie in der Timm-Kröger-Strasse / Langer Peter
(Stadtplan)
Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit diente der bronzezeitliche Grabhügel als Richtstätte des Itzehoer Klosterbezirks: daher "Galgenberg".
Nach der Ausgrabung 1937 wurden die drei unteren Gräber mit einer kuppelförmigen Halle überbaut. Pläne und Bauleitung: Stadtbaurat Rudolph. Eine ähnliche Anlage steht in Kerteminde auf Fünen.
Die Gräber galten fälschlich als Bestattungen einer germanischen Bauernsippe: daher "Germanengrab".
Im Sinne des nationalsozialistischen Ahnenkultes sollte diese Anlage eine "Weihstätte" werden. Durch einen Aufmarschplatz erweitert, wurde sie zum 700jährigen Stadtjubiläum Itzehoes eingeweiht.
Ein monumentaler Fries mit idealisierten Germanengestalten, entworfen von Wilhelm Petersen, Elmshorn, sollte den Bau im Inneren schmücken.
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