In den kommenden Wochen werden in städtischen Grünanlagen und im Bereich des Straßenbegleitgrüns umfangreiche Auslichtungsarbeiten an den Gehölzbeständen durchgeführt. Hiermit verbunden ist auch die Fällung von kranken und abgestorbenen Bäumen. Dabei geht es besonders um die Beseitigung von Gefahrenpotentialen für die öffentliche Sicherheit.
Die Auslichtungsarbeiten in den Gehölzbeständen der städtischen Grünanlagen sollen bewirken, dass Gefahrenbäume rechtzeitig entfernt werden und sich die verbleibenden Bäume und Sträucher künftig besser entwickeln können. Die notwendigen Arbeiten werden vom städtischen Bauhof bzw. von Fachfirmen ausgeführt.
Schwerpunktmäßig fallen diese Arbeiten an folgenden Standorten an:
- Grünanlage Große Tonkuhle
- Grünanlage Wellenkamp
- Cirencester-Park
- verschiedene Spielplätze
- Radweg Kremper Weg
Darüber hinaus sind von diesen Arbeiten Einzelbäume an diversen Straßen und in Grünanlagen betroffen.
Aus Verkehrssicherheitsgründen müssen umfangreiche Fällarbeiten in der Schauenburger Straße und im Graf-Egbert-Ring durchgeführt werden. Die hier stehenden Blut-Pflaumen sind seit Jahren von dem Pflaumen-Feuerschwamm, einem Pilz, befallen. Dieser Pilz verursacht Rindennekrosen und Weißfäule. Durch die Rindennekrosen sterben Rindenpartien bei den Bäumen ab. Bei der Weißfäule handelt es sich um eine Form der Holzzersetzung, durch die das Holz eine faserige, weiche Konsistenz erhält. Die Folge eines derartigen Pilzbefalls ist, dass an den Bäumen Stammpartien, Äste oder auch ganze Kronenteile absterben, wodurch eine erhöhte Bruchgefahr besteht.
In der aktuellen Pflanzperiode ist vorgesehen, 52 Bäume an Straßen und in öffentlichen Grünanlagen im Stadtgebiet nachzupflanzen.