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Neugestaltung Zentraler Platz |
Schon lange stand die Umgestaltung des Platzes vor der Ladenzeile am Albert-Schweitzer-Ring im Fokus von Quartiersmanagement und der Stadtverwaltung. Nun endlich ist es so weit: Es gibt Fördermittel von Bund und dem Land Schleswig-Holstein.
Auf der Ideenwerkstatt am 21. Juni 2008 wurden zahlreiche Ideen für eine neue Gestaltung gesammelt. Die Dokumentation steht am Ende der Seite als pdf-Datei zum Download bereit. Zunächst aber wurde unter der Moderation von Jens Zussy ("Planen mit Phantasie") aus Hamburg zusammengetragen, was alles stört. Hauptärgernisse waren das ungepflegte Erscheinungsbild, der schlechte Zustand der Ladenzeile und die geringe Aufenthaltsqualität. "Der Platz ist einfach grau," fasste es eine Teilnehmerin zusammen. Viele stören sich auch an den angetrunkenen Männern, die den Platz öfters bevölkern.
Aber es wurden auch positive Seiten notiert: Die zentrale Lage im Stadtteil macht den Platz zu einem natürlichen Treffpunkt. Auch gefiel die etwas erhöhte Lage über der Straße. Besonders positiv wurden die großen Bäume bewertet.
Nach der Mittagspause kam dann die Phantasie voll zum blühen: Es durfte geträumt werden. "Gute Ideen entstehen oft aus Spinnereien," erläutert Quartiersmanagerin Anette Quast das Konzept. "Mit der Schere im Kopf – das geht nicht, das ist zu teuer – kommt man gerade am Anfang nicht weiter." So kamen unterschiedlichste Ideen zusammen: von beleuchteten Pflastersteinen, überdachten Sitzplätzen, einer Boulebahn bis zum Eiscafé und einem Aussichtsturm.
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen bauten anschließend ein Modell. Mit Pappe, Folien und Farbe entstand ein ganz neuer Platz. Dort gibt es ein Wasserspiel, Sitzplätze unter Pergolen und Spielen wie Schach und Boule. Der Goldbergweg, der vom Albert-Schweitzer-Ring zur Kirche führt, ist im Modell golden gestaltet. Für Radfahrer gibt es eine extra-Spur, damit sie gut den Berg hoch und runter kommen.
Wichtig war den Teilnehmenden auch die Verschönerung der Ladenzeile. Schließlich sind die Häuser drum herum saniert und der Platz entsteht neu. Da muss auch was an den Läden passieren.
Bis Mitte Juli wurde ein erster Entwurf von dem beauftragten Landschaftsplanungsbüro Schmid + Rauh gezeichnet. Danach wird der Plan im Stadtteilbüro aushängen und kann während der Sprechzeiten mittwochs 16 – 18 Uhr und nach Vereinbarung eingesehen werden.
Und wie geht es weiter?
Nach den Sommerferien wird der abgestimmte Entwurf in den städtischen Gremien diskutiert. Wenn alles glatt geht und die Witterung mitspielt, kann voraussichtlich noch in diesem Jahr mit Bauarbeiten begonnen werden.
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