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Kinderbeteiligung beim Spielplatzbau |
"Käsekiste" auf dem Spielplatz am Normannenweg
Als im September 2004 die Kinder aus Sude-West bei der Ideenwerkstatt für die Spielplatzerneuerung am Normannenweg eine "Käsekiste" erfanden, konnten die Planer damit zuerst nichts anfangen.
Aber die Beschreibungen der Kinder, die gemeinsam mit dem Lehrer der Grundschule Sude-West, Michael Oldigs und Carsten Roeder vom Kinder- und Jugendbüro planten und bauten, waren exakt. "Eine Kiste, in der wir uns aufhalten, quatschen, klettern und spielen können - und sie sieht aus wie ein großer Käse".
Beteiligung von Kindern heißt nicht allein, sie nach ihren Wünschen zu fragen. Beteiligung meint auch, die kreativen Gedanken und ungewöhnlichen Ideen der Kinder als gleichberechtigt ernst zu nehmen. Das wurde getan, der Planer Heinz-Rüdiger George aus der städtischen Umweltabteilung setzte die Idee der Kinder in die Realität um. Das so etwas nicht einfach ist, da auch viele Sicherheitsbestimmungen zu beachten sind, ist klar. Dennoch ist es möglich. Und es zeigt, dass es immer gewinnbringend ist, sich auf die Augenhöhe der Kinder einzulassen, denn so einen Spielplatz wie diesen gibt es nur im Normannenweg.
Kinderbeteiligungen bei Spielplatzplanungen werden in Itzehoe seitens des Kinder- und Jugendbüros sowie der Umweltabteilung grundsätzlich in enger Kooperation mit der Grundschule in deren Schulbezirk durchgeführt. Grundschulen entwickeln sich so zu Demokratieplattformen für Kinder im kommunalen Bereich.
Am 16. September 2005 weihte Bürgermeister Rüdiger Blaschke, gemeinsam mit Kindern aus Sude-West, den Spielplatz ein.
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