Projekt EPI 2005-2006
Am 28. Januar 2005 empfingen Bürgervorsteher Heinz Köhnke und Bürgermeister Rüdiger Blaschke im Ständesaal des Historischen Rathauses Jugendliche und PädagogInnen aus 7 verschiedenen europäischen Städten und Regionen, die gemeinsam an dem Projekt "European Participation Investigators" beteiligt sind sowie Vertreter des Ministeriums für Justiz, Frauen, Jugend und Familie Schleswig-Holstein, das dieses Projekt unterstützt.
Die viertägige "Starterkonferenz" vom 26. bis 30.01.2005 in Itzehoe bildete den Auftakt des auf zwei Jahre angelegten Projektes, das zu 65 Prozent von der Europäischen Union gefördert wird.
26 Jugendliche und 15 Jugendarbeiter aus Vilnius (Litauen), Bozen und Treviso (Italien), Cotswolds (Großbritannien), Graz und Vorarlberg (Österreich) sowie Itzehoe legten in Workshops ihre Marschroute für die nächsten 24 Monate fest.
Lennart Roeder, 14 Jahre, vom Jugendparlament Itzehoe zu dem Projekt:
"EPI ist ein von der Europäischen Union gefördertes Projekt, bei dem sich Jugendliche und Erwachsene auf Untersuchungsfahrten begeben. Diese sollen herausfinden ob in den Städten Graz, Bruneck, Vilnius, Treviso und Itzehoe und in den Regionen Cotswolds und Voralberg Partizipation von Jugendlichen vorhanden ist, und wenn sie vorhanden ist, in welchem Grad sie vorhanden ist.
- Grad: Anteilnahme
- Grad: Transparenz
- Grad: Mitwirkung
- Grad: Mitbestimmung
- Grad: Selbstbestimmung
Dieses Wochenende wurde eine Starterkonferenz mit Teilnehmern aller Städte/Regionen abgehalten. Diese Konferenz ging von Mittwoch bis Sonntag. Der Mittwoch war der Anreisetag. Die erste Gruppe war schon um 11 Uhr in Hamburg, die letzte kam erst um 23 Uhr dort an. Am Donnerstag stellte jede Stadt oder Region sich und das jeweilige lokale Netzwerk vor.
Das Itzehoer Netzwerk besteht aus
der Realschule am Lehmwohld, dem Kreisjugendring Steinburg, dem Kinder- und Jugendbüro und dem Kinder- und Jugendparlament.
Am Nachmittag teilte sich die Gruppe in zwei einzelne Gruppen, die Jugendlichen und die Erwachsenen. Jede dieser Gruppen sollte herausfinden, WAS, WO, und WIE man untersuchen sollte.
Am Freitag besprachen die Verantwortlichen die Finanzen und die Termine der Untersuchungsreisen. Währendessen hatten die Jugendlichen Freizeit. Man konnte ins Schwimmbad gehen oder sich mit den Mitgliedern des Itzehoer Hockeyclubs treffen und Sport machen. Am Abend ging die ganze Gruppe zum Stör Bowling und spielte Bowling oder Billard.
Für den Samstag war eine externe Evaluation, dies ist eine fortlaufende Bewertung von einer Person, die nicht am Projekt beteiligt ist oder war, über das Projekt oder die Teamworkbereitschaft der Teilnehmer angesetzt worden. Nachmittags bestand ein Angebot für alle Jugendlichen, an der zweiten Sitzung der Verantwortlichen teilzunehmen. Diese musste abgehalten werden, weil sich bei der Evaluation ein Problem ergeben hatte.
Der Sonntag war der Abreisetag. Die ersten fuhren um 4:30, die letzten um 15:00.
Meine Meinung dazu ist das dies ein sehr wichtiges Projekt ist zum Austausch von Informationen, wie Partizipation wirkt, wann welcher Grad der Partizipation angebracht ist. Ich finde das Projekt außerdem gut, weil man neue Bekanntschaften in ganz Europa machen kann, und, weil dies ein Netzwerk aufbaut, das einem im späteren Leben sehr nützlich sein kann."
Initiator und Organisator des Projektes ist das Kinder- und Jugendbüro Itzehoe, das gemeinsam mit dem Jugendparlament über mehrjährige Erfahrung in der Partizipation Jugendlicher verfügt.
Weitere Informationen unter
www.europarticipation.net