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theater itzehoe wird optimierter Regiebetrieb |
Der Arbeitskreis theater itzehoe hat sich einvernehmlich gegen die Umwandlung des Theaterbetriebes in eine Betriebs-GmbH ausgesprochen. Stattdessen sollen Theaterleitung und Verwaltung weiterhin gemeinsam nach Optimierungsmöglichkeiten im Theater suchen. Auch ein Engagement der Konzertdirektion Landgraf im theater itzehoe wird es nicht geben.
Das sind die Ergebnisse, die der aus Politik, Theaterleitung, Verwaltung und den Freunden des theater itzehoe zusammengesetzte Arbeitskreis nach einer intensiven und fruchtbaren Diskussion erzielt hat. Der Schul- und Kulturausschuss wird in seiner nächsten Sitzung hierüber näher informiert.
Bürgermeister Blaschke und die Direktorin des theater itzehoe, Frau Dr. Hobl-Friedrich, waren erfreut über die konstruktiven Gespräche mit allen Beteiligten. "Ich werde dem Arbeitskreis weitere Vorschläge für eine Optimierung vorlegen" so die Theaterdirektorin. Es gebe diesbezüglich auch in einem Regiebetrieb durchaus noch weitere Möglichkeiten. Eine Betriebs-GmbH, in der die Stadt alleinige Gesellschafterin ist, verbessert die Lage der Stadt nicht. "Nur wenn andere Gesellschafter gefunden werden, wäre eine spürbare finanzielle Entlastung denkbar. Doch dies ist kaum vorstellbar." erläuterte Blaschke die Entscheidung im Arbeitskreis.
Zur Ablehnung des Angebotes der Konzertdirektion Landgraf äußerte sich der Bürgermeister wie folgt: "Die erhofften Einsparungspotentiale haben sich nicht im Angebot wiedergefunden. Außerdem hat der ABO-Mix des theaters in letzter Zeit zu einem erfreulichen Anstieg der Besucherzahlen geführt. Dies hat die Politik überzeugt."
Um die Multifunktionalität des theaters zu steigern, wird sogar über mögliche Investitionen für eine neue Bestuhlung nachgedacht. Es können dann zeit- und personalkostenintensive Umbaumaßnahmen erheblich zügiger erfolgen. Hierzu wird es jedoch noch weitere Betrachtungen geben müssen, ob sich die Investition rentiert. Sollte dies der Fall sein, erhofft man sich auch eine nicht unerhebliche finanzielle Beteiligung des Kreises Steinburg an den Investitionskosten. "Darüber muss jedoch noch konkret verhandelt werden." so Bürgermeister Blaschke.
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